
GUANGZHOU – In einem der größten Klavierwettbewerbe der Welt bewerten zwei Allgäuer Juroren die asiatischen Kollegen.
Am 14.12.08 ging in Guangzhou ein gigantischer Klavierwettbewerb mit deutscher Jury-Beteiligung zu Ende. Im Rahmen der von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Veranstaltungsreihe „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“ meisterten Goethe Institut, Auswärtiges Amt und der Leipziger Klavierbauer Blüthner große Anstrengungen. Allein das Finale mit 674 Pianisten nahm zwei volle Tage in Anspruch. Die Vorauswahl aus tausenden von Bewerbern in 40 chinesischen Städten dauerte von September bis Dezember. Guangzhous Deutscher Generalkonsul Eberhard Schuppius sprach bei der Preisverleihung sogar vom „größten Klavierwettbewerb der Welt“. Aus seinen Händen erhielt die glückliche Siegerin aus Shanghai den Hauptgewinn: ein Irmler Jubiläums-Klavier im Wert von 50.000 Yuan (ca. 5.000 Euro).
Unter den 20 verantwortlichen Juroren waren auch drei Deutsche, nämlich der bekannteste deutsche Dirigent in Fernost Elahiu von Erlenbach und die Allgäuer Pianisten Stephan Weh und Marcel Dorn (Pianotainment). Unter den Namen „Dabao & Xiaobao“ touren die beiden Musiker und Entertainer regelmäßig durch chinesische Konzertsäle und TV-Shows. Als Jurymitglied war die Aufgabe diesmal völlig anders gelagert. „Beeindruckend waren sowohl Masse als auch Klasse. Wie bringt China nur diese Vielzahl an Talenten auf?“ so Dorn. Und Kollege Weh ergänzt: „Einzig in der Kategorie Pop bestand Verbesserungspotential. Zugegeben: In der Rubrik chinesische Klassik hatten wir dagegen schon Schwierigkeiten allein mit der Bewertung.“ Den kurzen Aufenthalt nutzte das Duo gleich noch für ein rasch ausverkauftes Konzert in Guangzhou.
Am 14.12.08 ging in Guangzhou ein gigantischer Klavierwettbewerb mit deutscher Jury-Beteiligung zu Ende. Im Rahmen der von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Veranstaltungsreihe „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung“ meisterten Goethe Institut, Auswärtiges Amt und der Leipziger Klavierbauer Blüthner große Anstrengungen. Allein das Finale mit 674 Pianisten nahm zwei volle Tage in Anspruch. Die Vorauswahl aus tausenden von Bewerbern in 40 chinesischen Städten dauerte von September bis Dezember. Guangzhous Deutscher Generalkonsul Eberhard Schuppius sprach bei der Preisverleihung sogar vom „größten Klavierwettbewerb der Welt“. Aus seinen Händen erhielt die glückliche Siegerin aus Shanghai den Hauptgewinn: ein Irmler Jubiläums-Klavier im Wert von 50.000 Yuan (ca. 5.000 Euro).
Unter den 20 verantwortlichen Juroren waren auch drei Deutsche, nämlich der bekannteste deutsche Dirigent in Fernost Elahiu von Erlenbach und die Allgäuer Pianisten Stephan Weh und Marcel Dorn (Pianotainment). Unter den Namen „Dabao & Xiaobao“ touren die beiden Musiker und Entertainer regelmäßig durch chinesische Konzertsäle und TV-Shows. Als Jurymitglied war die Aufgabe diesmal völlig anders gelagert. „Beeindruckend waren sowohl Masse als auch Klasse. Wie bringt China nur diese Vielzahl an Talenten auf?“ so Dorn. Und Kollege Weh ergänzt: „Einzig in der Kategorie Pop bestand Verbesserungspotential. Zugegeben: In der Rubrik chinesische Klassik hatten wir dagegen schon Schwierigkeiten allein mit der Bewertung.“ Den kurzen Aufenthalt nutzte das Duo gleich noch für ein rasch ausverkauftes Konzert in Guangzhou.