<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020</id><updated>2011-09-12T11:42:38.320+02:00</updated><category term='Kreuzfahrt'/><category term='Europa'/><category term='Mittlerer Osten'/><category term='Fernost'/><title type='text'>Tournee-Tagebuch</title><subtitle type='html'>Herzlich willkommen beim Tour-Blog von Pianotainment®.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-5409917365688593872</id><published>2011-09-12T10:14:00.004+02:00</published><updated>2011-09-12T11:42:38.356+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>Transatlantik auf der QM2</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;New York - Das Klavierduo Pianotainment konzertiert während der Transatlantiküberquerung der Queen Mary 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Als einziges Schiff der Welt, bietet die Queen Mary 2 heute noch regelmäßig Transatlantikpassagen nach New York an. Der Einladung, einmal im Royal Court Theater an Bord als Gastkünstler zu konzertieren folgten Stephan Weh und Marcel Dorn, besser bekannt als Pianotainment, nur zu gerne. „Einmal im Leben mit dem Schiff über den großen Teich – das war früher und ist immer noch ein Wunschtraum vieler“ so Weh. Wo früher Scharen von Auswanderern dies notgedrungen machten, wird heutzutage die Transatlantikpassage zum Vergnügen gebucht. Aufgrund ihrer nostalgischen Vorgeschichte zählt sie zu den absoluten Klassikern unter den Kreuzfahrtrouten, vor allem die Strecke Southampton – New York. Legendenbildend wirkte dabei vor allem die Tragödie der Titanic vor mittlerweile 99 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund sechs Seetage á 25 Stunden (wegen Zeitverschiebung) ist man heute von Atlantikwasser umgeben, da bleibt viel Zeit den Luxus des sicheren Ozeanliners zu genießen. 3000 Gäste wollen schließlich unterhalten werden. Neben Jazz-Bar, 3D-Kino, Kasino und Musicaltheater steht sogar ein bordeigenes Planetarium zur Verfügung. „Es war eine tolle Aufgabe das abwechslungsreiche Abendprogramm durch unsere Piano-Show noch weiter zu bereichern“ schwärmt Dorn. Und täglich ruft die Neue Welt. Den Abschluss und Höhepunkt bildet natürlich schließlich die spektakuläre Hafeneinfahrt nach New York City. Vorbei an Miss Liberty öffnet sich der Blick auf die atemberaubende Skyline der größten Stadt der USA. Vielleicht die schönste Art über den großen Teich zu gelangen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-5409917365688593872?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/5409917365688593872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=5409917365688593872' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5409917365688593872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5409917365688593872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2011/09/transatlantik-auf-qm2.html' title='Transatlantik auf der QM2'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-2140849793056536359</id><published>2011-01-01T12:01:00.003+01:00</published><updated>2011-03-03T17:57:44.157+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>DOWN UNDER CRUISE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TPOI_vd1QNI/AAAAAAAACgM/RaCb_UJ8yaA/s1600/Australien1.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 106px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TPOI_vd1QNI/AAAAAAAACgM/RaCb_UJ8yaA/s200/Australien1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5544926194877939922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auf der legendären MS Europa geht es für uns drei Wochen lang die Ostküste Australiens entlang. Von Darwin über das Great Barrier Reaf und Brisbane bis nach Sydney. Hier die Details:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "Times New Roman"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New&lt;/style&gt;&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "Times New Roman"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; }&lt;/style&gt;    &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Nach 24 Stunden in der Luft und weiteren acht in Flughafen-Wartehallen sind wir endlich am Ziel: Australien, Kontinent der Kontraste. In Darwin soll sie nun losgehen, unsere abenteuerliche Schiffsreise auf dem besten Luxusliner der Welt, der MS Europa. An Bord werden wir wie alle Gäste freundlichst mit einem Glas Champagner begrüßt und beziehen sogleich unsere Suite: Flachbildschirm, begehbarer Kleiderschrank, keine Wünsche bleiben hier offen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Nach dem ersten Seetag steht abends traditionell die Captain´s Welcome Gala an, zu der auch alle Künstler ein paar Minuten beitragen. Am bordeigenen Steinway-Flügel geben wir den Hummelflug vierhändig zum Besten und ernten viel Applaus. In ein paar Tagen wird unser erstes Konzert sein, bei dem wir schon einmal ein paar Stücke zur Probe aufführen, die dann ihre eigentliche Premiere im März daheim in Deutschland haben sollen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Unser erster Stopp ist Thursday Island. Die kleine Insel gehört noch zu Australien, obwohl die meisten Einwohner hier schon deutlich das Aussehen der Papuas haben. Auf eigene Faust machen wir ein Trekking durch den Regenwald, der gleich hinter dem Hafen beginnt. Steile Pfade führen uns bergauf, umsäumt von exotischen Pflanzen, die wir nicht kennen. In den Bäumen hängen unzählige Flughunde, die in der Summe Ohren betäubende Geräusche machen. An der höchsten Erhebung stand seinerzeit ein Fort, an das noch alte Kanonen erinnern. Man sieht unser tolles Schiff unten friedlich in der Bucht liegen und wir beschließen, auf der anderen Seite des Bergs wieder abzusteigen, wo wir einen Sandstrand ausgemacht haben. Dort angekommen warnen uns allerdings Einheimische eindringlich vor dem Baden. Salzwasserkrokodile und tödliche Würfelquallen machen das Schwimmen dort lebensgefährlich. Zurück an Bord erfrischen wir uns erst einmal im relativ ungefährlichen Swimming-Pool an Deck. Gegen Abend läuft die MS Europa wieder aus, Kurs auf Papua-Neuguinea.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Nach einem Tag und zwei Nächten auf See kommen wir um fünf Uhr früh in der Hauptstadt des pazifischen Inselstaates an. 300.000 Einwohner machen Port Moresby zu einer der größten Städte im gesamten Pazifikraum. Die Armut und das Elend sind hier allerdings nicht zu übersehen. Der Stadt fehlt es an allem, übrigens auch an Sehenswürdigkeiten. Wir entscheiden uns kurzerhand für einen Inlandsflug ins Hochland. Dort möchten wir die „Mudmen“, die berühmten Schlammmänner besuchen. Diese Krieger schlugen seinerzeit ihre Feinde bereits durch ihr furchteinflößendes Aussehen in die Flucht. Und mit hellem Flussschlamm eingerieben sehen sie tatsächlich schrecklich aus, wie wir feststellen können. Der Rückflug wird zum Erlebnis. Auf unsere Bitte hin, taucht die kleine Maschine knapp über die Wipfel des undurchdringlichen Dschungels ab. Wir können die Affen mit bloßem Auge erkennen. Ein einmaliges Erlebnis.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Zurück auf der MS Europa wirken solche Abenteuer dann mit einem abendlichen Cocktail in der Hand wieder fast unwirklich. Wir stechen in See, Kurs Alotau, Provinzhauptstadt eines Papua-Eilands mit besonderer Exotik, wie man uns versprochen hat. Wir sind sehr gespannt. Jetzt heißt es erst einmal Klavier üben, denn morgen steht das erste Konzert an!&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;In Alotau angekommen besuchen wir vormittags erst einmal den örtlichen Markt. Auf selbstgezimmerten Theken bieten die Einheimischen Gemüse, Zigaretten und vor allem Betelnüsse feil. Fast ein jeder kaut sie hier, die Betelnuss, ein Naturprodukt, dessen Säfte den Hunger stillen und Selbstbewusstsein verleihen. Beim Grüßen lächeln einem jedes Mal dafür leuchtend rote Zähne entgegen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Wir schlagen uns auf Trampelpfaden durch den Regenwald einen Berg hoch bis wir in ein kleines Dschungel-Dorf kommen. Dort sind wir zwei Weiße sofort umringt. Jeder will uns die Hand geben, jeder will auf ein Foto mit drauf. Nur ein Kleinkind schreit panisch aus Angst vor den seltsam anmutenden Fremden. Mit etwas Schokolade vom Schiff können wir es glücklicherweise beruhigen und von unseren friedlichen Absichten überzeugen. Reißenden Absatz finden auch unsere Flyer zu den anstehenden Konzerten in Deutschland, die wir rein zufällig im Rucksack dabei haben. Allerdings haben wir nur wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Papuas in Kempten. Schade eigentlich. Über einen lehmigen Sandpfad erreichen wir nach etwa einer halben Stunde wieder die Küstenstraße, die uns wieder nach Alotau bringt. Jetzt heißt es schnell duschen, umziehen, herrichten, denn für heute ist ja unsere Piano-Show angesetzt. Und der Abend wird auch ein echtes Konzerterlebnis für die Kreuzfahrtpassagiere. Irgendwie hätten wir auch gern den Eingeborenen etwas von unserem Klavierspiel gezeigt, aber zu diesem Zeitpunkt ist die MS Europa schon längst wieder auf See.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Heute laufen wir Bramble Haven an, eine kleine, abgelegene Inselgruppe, die sich prima zum Baden und Schnorcheln eignet. Nur etwa hundert Meter vor der Küste liegt das Wrack eines abgestürzten japanischen Kampfflugzeugs aus dem zweiten Weltkrieg auf Grund. Ganz überwuchert ist es schaurig anzusehen durch die Taucherbrille. Ein paar Schildkröten ziehen hier ihre Kreise und einen kleinen Hai sehen wir sogar auch, der sich aber in Windeseile davon macht. Am Strand spielt die Bordband ein paar Nummern unplugged, während am Holzkohlegrill schon die ersten Würstchen für die Passagiere aufliegen. Dazu gibt´s Freibier. Das hier muss das Paradies sein. Schweren Herzens nehmen wir abends Abschied von Papua-Neuguinea.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Wir verbringen einen ganzen Seetag mit Kurs auf Cairns/Australien - vorläufig. Der Zyklon Yasi, der vor ein paar Tagen die australische Ostküste verwüstet hat, bringt auch unsere Pläne etwas durcheinander. Seit Tagen schon haben wir z.B. kein Internet an Bord, da viele Schiffe wetterbedingt nach Norden ausweichen mussten und hier nun keine ausreichende Bandbreite vom Satelliten zur Verfügung steht. Auch unsere Reiseroute wird sich wohl ein wenig ändern. Da die MS Europa keinen „Katastrophen-Tourismus“ machen will, ist der Kapitän ständig mit den Agenturen in Kontakt für einen Plan B. Halbtäglich gibt es Updates für die Passagiere, welche Häfen nun doch angefahren werden und welche nicht bzw. noch nicht. Armes Australien. Nach den schlimmen Überschwemmungen vom Januar nun auch noch zusätzlich die Sturmschäden. Wie es für uns in den nächsten Tagen weitergeht, das wird sich erst zeigen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Nun ist es also amtlich. Unser geplantes Ziel Cooktown fahren wir definitiv nicht an. Zu groß sind die Sturmschäden dort, die Zyklon Yasi hinterlassen hat. Katastrophen-Tourismus aber möchte die MS Europa nicht machen. Wir fahren also gleich direkt unser nächstes Ziel Cairns an. Auch diese Stadt blieb nicht ganz verschont, wurde jedoch weitaus weniger in Mitleidenschaft gezogen, wie andere Orte. Den ein oder anderen abgebrochenen Ast müssen wir schon noch umfahren, als wir uns auf einen Ausflug zur Caravonica Station begeben. Dort startet die längste Skyrail-Schwebebahn über den Dschungel. Auf einer Strecke von 7,5 km erleben wir den Regenwald des Barron Gorge National Parks von oben, inklusive Schlucht mit riesigem Wasserfall. Im Örtchen Kuranda angekommen nehmen wir den Dschungelexpress zurück. Eine alte Lok zieht die Touristenwaggons auf eine der malerischsten Bahnstrecken Australiens zurück nach Cairns.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Der nächste Tag beginnt mit einer Enttäuschung. Der geplante Halt Townsville muss ersatzlos ausfallen. Zu hoch sind die Wellen, um gefahrlos Gäste mit Tenderbooten an Land bringen zu können. So gewinnen wir aber wenigstens einen zusätzlichen Seetag und damit Zeit uns auf unser nächstes Konzert an Bord vorbereiten zu können. Es stehen zwar drei Flügel und zwei E-Pianos zur Verfügung, aber um die Probezeiten schlagen sich sage und schreibe acht Klavierspieler. Zwei Band-Keyboarder, drei Klassikpianisten, ein Barpianist und wir zwei Showpianisten. Man einigt sich unter Kollegen jedoch gütlich. Üben muß schließlich ein jeder, und wir für unser neues Programm daheim in Deutschland gleich besonders viel.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Heute sind wir in der Pioneer Bay. Wir beginnen den Landgang mit einer Wanderung zum höchsten Punkt des Ortes Airlie Beach mit herrlichem Blick über die Bucht. Da im Meerwasser eine hohe Gefahr von tödlichen Würfelquallen ausgeht, ist dort das Baden am wunderschönen Sandstrand nur mit einem sogenannten Stinger-Suit gestattet, einer Art Ganzkörper-Neoprenanzug. Für Touristen und Einheimische wurde jedoch mitten im Stadtzentrum eine Süßwasser-Lagune angelegt, die das gefahrlose Baden auch zu dieser Jahreszeit möglich macht. Ins Meer wagen wir uns dann aber doch noch, mit Hilfe des Jetski-Verleihers am Strand. Ein Halbstunden-Ritt auf diesen Wasserflitzern ist so anstrengend wie spaßig. Mit 70 Sachen über die Wellen verschafft einem einen Adrenalinstoss für den ganzen Tag. Und doch bringt uns der Nachmittag noch ein weiteres tolles Erlebnis. Im Wasserflugzeug fliegen wir über die Whitsunday-Inseln hinüber zum Great Barrier Reef und erleben dort die kühnsten Ausblicke aus der Luft auf dieses einmalige Naturschutzgebiet. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Was wir gestern aus der Luft gesehen haben, wollen wir uns heute aber auch noch mal aus der Nähe ansehen. Frühmorgens holt uns und weitere ca. 70 Gäste der MS Europa ein riesiger Katamaran ab und bringt uns zum Knuckle Reef Ponton, eine Art künstliche, schwimmende Insel. Von dort aus kann man durch den Glasboden die Vielfalt der Unterwasserwelt erleben ohne nass zu werden. Stephan kann sich dank seines Tauchscheins sogar höchstpersönlich einen Eindruck von den vielerlei Korallen- und Fischarten machen. Tief beeindruckt berichtet er von dem abwechslungsreichen Form- und Farbenspiel. Man fliegt um den halben Erdball und ist in einem anderen Kontinent, aber man steigt nur ein paar Meter tief ins Meerwasser und ist in einer anderen Welt.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Nächster Hafen ist Brisbane. Noch im Januar beherrschte diese Stadt weltweit die Nachrichten aufgrund der verheerenden Flut. Und selbst heute, knapp 4 Wochen danach, lässt sich im Stadtbild noch an einigen Gebäuden der damalige Wasserstand ablesen. Manch ufernahe Straße der 2-Millionen-Einwohner-Stadt ist immer noch nicht für den Verkehr freigegeben. Sanierungsmaßnahmen und Baustellen überall. Das, was bereits wieder hergerichtet ist, besticht allerdings durch mehr Glanz denn je. Beim Spazieren durch die vielen Parks ergreift uns eine regelrechte Begeisterung für diese Stadt. Das tolle Klima, das viele Grün, die liebevoll gestalteten Freizeitanlagen, die geschäftige Fußgängerzone. In letzterer bleiben wir eine ganze Weile stehen, denn dort werden gerade werbewirksam Außenaufnahmen für Australia´s Next Topmodel gedreht. Zurück auf dem Schiff heißt es jedoch erst mal wieder üben, üben, üben, denn morgen ist unser zweites Konzert für die Gäste der MS Europa.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Seetag. Den Vormittag verbringen wir mit den Leuten von der Technik mit dem Einrichten von Licht und Sound. Der Steinway-Flügel wird optisch und akustisch wunderbar in Szene gesetzt. Noch mal schnell alle Lieder durchproben. Wir wollen heute Abend ein paar neue Stücke einstreuen, die dann ihre offizielle Premiere aber erst zu unseren Deutschland-Konzerten im März haben werden. Den Nachmittag nehmen wir uns frei. Man könnte nun ins bordeigene Fitnessstudio und mit Ausblick übers Meer aufs Laufband gehen. Alternativ könnte man auch ein paar Bahnen an Deck im Swimming Pool ziehen. Wir entscheiden uns schließlich ganz unsportlich für eine frisch gebackene Waffel mit Vanilleeis im Liegestuhl in der Sonne. Die richtige Entscheidung. Abends wird das Konzert ein voller Erfolg. Gerade die neuen Lieder kommen prima an. Wir feiern danach noch in der so genannten Sansi-Bar am Schiffsheck in die Nacht hinein.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag weckt uns um 6 Uhr früh eine Durchsage des Kapitäns. Wir würden jetzt mit der berühmten Einfahrt in den Hafen von Sydney beginnen. Wir versammeln uns mit vielen weiteren Passagieren vorne am Bug der MS Europa und beobachten gebannt die etwa einstündige Einfahrt in den größten Naturhafen der Welt. Ein echtes Erlebnis. Unser Liegeplatz ist übrigens direkt gegenüber der berühmten Oper. Sowie das Schiff gegen Mittag von den Behörden freigegeben wird, machen wir uns auf dorthin und versuchen für denselben Abend Karten zu bekommen, und siehe da, wir haben Glück. Der Barbier von Sevilla erwartet uns! Es ist schon etwas besonderes einen solchen Kulturgenuss in einem Gebäude zu erleben, das oft genug als Symbol für einen ganzen Kontinent verwendet wird. Rossinis Musik in einem UNESCO-Welterbe. Einfach einmalig.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;Für heute haben wir uns für einen Ausflug in die nahe gelegenen Blue Mountains angemeldet. Die dort zahlreichen Eukalyptus-Bäume verdunsten ein ätherisches Öl, das bei Tageslicht einen Blauschimmer erzeugt. Soweit die Theorie. Wir allerdings merken davon nichts, denn es hängen Regenwolken über der gesamten Gebirgskette. Sehr schade. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Bei der Wanderung zu einem Wasserfall durchnässt uns ein Schauer komplett. Leider sind auch die berühmten „Three Sisters“, drei sehr auffällige Felsformationen, durch tief liegende Wolken nicht einmal zu erahnen. Tja, man kann nicht immer Glück haben. Für den Abend ist Packen angesagt, denn morgen ist auch schon unser letzter Tag in Down Under.&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;span style="font-family: times new roman; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Morgens findet die Ausschiffungs-Prozedur statt. Zum Glück geht der Flieger erst nachmittags, so dass wir noch einige Stunden Zeit haben Sydney zu erkunden. Für viele ist sie die schönste Millionenstadt der Welt. Die einmalige Lage am Meer, ein angenehmes Klima, tolle Architektur, Sauberkeit, Sicherheit; alles Sachen, die auch uns regelrecht begeistern. Nach einem Spaziergang durch die Shopping-Meilen landen wir schließlich im wunderschönen Botanischen Garten. Tausende Flughunde hängen hier in den Bäumen, während exotische Vögel über den englisch kurz geschnittenen Rasen stolzieren. Man hat einen wunderbaren Blick auf die Oper und die gigantische Harbour Bridge. Irgendwann drängt jedoch die Zeit und wir machen uns schweren Herzens auf zum Flughafen. Der lange Rückflug sollte jedoch sehr angenehm werden. Der Airbus A 380 ist nämlich bei weitem nicht voll. So können wir die Annehmlichkeiten des Riesenvogels noch viel besser genießen. Angesichts der Kälte, die uns in Frankfurt in Empfang nimmt, denken wir doch ein wenig sehnsüchtig zurück an die 28 ° im wunderschönen Sydney.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5579884850598957809%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-2140849793056536359?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/2140849793056536359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=2140849793056536359' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2140849793056536359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2140849793056536359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2010/11/down-under-cruise.html' title='DOWN UNDER CRUISE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TPOI_vd1QNI/AAAAAAAACgM/RaCb_UJ8yaA/s72-c/Australien1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-7583491279935757359</id><published>2010-10-15T21:22:00.000+02:00</published><updated>2010-11-12T15:13:13.783+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittlerer Osten'/><title type='text'>RUND UM ARABIEN</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TIVATin8eEI/AAAAAAAACYw/tLp4BzId5m4/s1600/Orient.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 111px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TIVATin8eEI/AAAAAAAACYw/tLp4BzId5m4/s200/Orient.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5513884023241078850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Als Gast-Entertainer auf einem Luxusliner ging es zwei Wochen lang für Pianotainment® rund um die arabische Halbinsel. Jordanien, Ägypten, Jemen, Oman sowie die Vereinigten Arabischen Emirate, das sind die Stationen. 1001 Piano-Abenteuer warten ...&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CStephan%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Im Nachhinein muss man sagen, das war die wohl politischste Kreuzfahrt aller Zeiten für uns. Unter dem Motto „Expedition Wissen“ fuhren wir einmal rund um die arabische Halbinsel. Mit an Bord allein drei deutsche Botschafter a. D. als Experten-Lektoren, die uns in zahlreichen Vorträgen die Lage im Nahen und Mittleren Osten erklären konnten. Und da gab es auch einiges zu klären. Als erstes wurde unser Stopp im Jemen aus Sicherheitsgründen abgesagt. Kurz zuvor war eine Touristengruppe in Sanaa auf offener Straße beschossen worden. Noch während unserer Kreuzfahrt stellte sich heraus, dass die per Frachtdienstleister verschickten Paketbomben ebenfalls aus Sanaa, Jemen stammten. Im Endeffekt jedenfalls eine absolut richtige Entscheidung, hier nicht anzulanden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als dann allerdings auch das Ersatzziel Dschidda, Saudi-Arabien ausfiel, war klar, wie politisch brisant die Region ist. Nicht zuletzt manifestierte sich dies an dem extra zu unserem Schutz angeheuerten Schnellboot mit MG und Blaulicht, gelenkt von einer Truppe britischer Ex-Marines. Diese wichen Tag und Nacht nicht von unserer Seite und begleiteten uns den ganzen Weg von Sharm El Sheikh/Ägypten bis in den Oman. Die fünf Tage dauernde Fahrt durchs Rote Meer und den Golf von Aden kam somit zeitmäßig einer Atlantiküberquerung recht nahe. Als wir gerade die jemenitische Küste hinter uns gelassen hatten, kam die Meldung in den Nachrichten, dass wieder einmal ein Schiff (mit deutschem Kapitän an Bord) von somalischen Piraten gekapert worden wäre. Dies muss unweit unseres Aufenthaltsorts in der Nacht gewesen sein. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Um so freundlicher jedoch waren die anschließenden drei Stopps im Oman: Salalah, Muscat und Khasab. In der Hauptstadt Muscat wurde es noch einmal politisch, als die amtierende deutsche Botschafterin im Oman an Bord kam und vor dem Dinner zu Ihren Ehren eine hochinteressante einstündige Rede über die Verhältnisse vor Ort hielt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach soviel Politik wurden wir noch einmal Zeitzeuge eines rasanten wirtschaftlichen &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Aufstiegs. Von unserem Endpunkt Dubai aus nahmen wir die Jungfernflugmaschine der AIR BERLIN, die nach einer Feuerwehrtaufe die Strecke Dubai-Berlin einweihte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Alles in allem war diese Reise so hochinteressant wie hochbrisant. Aber immer schönes Wetter!!!&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;captions=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5514475567077013409%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-7583491279935757359?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/7583491279935757359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=7583491279935757359' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/7583491279935757359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/7583491279935757359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2010/09/rund-um-arabien.html' title='RUND UM ARABIEN'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TIVATin8eEI/AAAAAAAACYw/tLp4BzId5m4/s72-c/Orient.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-1637939122165771904</id><published>2010-07-19T10:47:00.000+02:00</published><updated>2010-08-08T12:14:51.205+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>ARKTIS-KREUZFAHRT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TB8viu-TmQI/AAAAAAAACXs/m7zEldvykuM/s1600/groenland.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485155144931973378" style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px; cursor: pointer; height: 106px;" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TB8viu-TmQI/AAAAAAAACXs/m7zEldvykuM/s200/groenland.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein atemberaubendes Naturerlebnis empfängt uns in den Weiten von Grönland. Eisberge schimmern im arktischen Licht, und Wale ziehen direkt vor unseren Augen ihre Kreise. Unser Bericht vom Abenteuer Arktis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Dem Ruf der Reederei Hapag Lloyd als Gast-Entertainer mit in die Arktis zu fahren sind wir nur zu gerne gefolgt. Unser Schiff, die MS Europa, ist als einziger Luxusliner der Welt zum zehnten Mal in Folge mit dem Prädikat „fünf Sterne plus“ ausgezeichnet worden. Das macht sie zum besten und luxuriösesten Kreuzfahrtschiff der Erde.&lt;br /&gt;Ebenso reizvoll wie das Fortbewegungsmittel ist natürlich auch das tolle Fahrtgebiet! Die Arktis ist faszinierend. Grönland als größte Insel der Welt birgt viele Schönheiten, denen man sich prima vom Wasser aus nähern kann.&lt;br /&gt;Der Kapitän lobt sogar eine Flasche Champagner für die Sichtung des ersten Eisbergs aus. Und auf einmal taucht er auf, in der früh um halb sieben lugt er aus den Nebelbänken hervor, gut 15 Meter hoch. Wenn man bedenkt, dass über der Wasserlinie lediglich 1/7 des tatsächlichen Volumens sichtbar ist, ein ganz schöner Brocken. Und es sollten noch viele weitere folgen…&lt;br /&gt;Natürlich durfte auch die obligatorische Polartaufe nicht fehlen. Bei Überfahren des Polarkreises bekamen wir von „Neptun persönlich“ unsere neuen Namen „Albatros“ und „Atlantischer Laternenfisch“ im Rahmen eines feucht-fröhlichen Festes an Bord. Verpflichtend war allerdings der „Genuss“ von rohen Fisch, Korn und Meeresglibber. Eine feucht-fröhliche Party mit Original-Gletschereis im Whiskey. Praktisch, dass hier die Sonne erst weit nach Mitternacht untergeht und nach kurzer Zeit auch schon wieder zu sehen ist.&lt;br /&gt;Das Tageslicht braucht man natürlich auch, um die zahlreichen Orcas, Buckel-, Finn- und Schweinswale zu beobachten. Bei Zodiac-Ausflügen erkunden wir gut eingepackt aus nächster Nähe die faszinierendsten Ausgestaltungen von Eisbergen: Gezackt, rundlich, mit Riss, Loch oder Tunnel. Höhepunkt war die Beobachtung eines kalbenden Gletschers. Die Klimaerwärmung schlägt sich dort nur allzu deutlich nieder, was uns allerdings auch fast immer bestes Wetter bei einem Jahrhundertsommer in Grönland beschert. Alles in allem wohl eine der beeindruckendsten Reisen, die wir je gemacht haben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-1637939122165771904?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/1637939122165771904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=1637939122165771904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/1637939122165771904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/1637939122165771904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2010/06/arktis-kreuzfahrt.html' title='ARKTIS-KREUZFAHRT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/TB8viu-TmQI/AAAAAAAACXs/m7zEldvykuM/s72-c/groenland.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-2108948773712557471</id><published>2010-03-01T10:43:00.004+01:00</published><updated>2010-03-16T10:57:32.563+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittlerer Osten'/><title type='text'>BAHRAIN-KONZERT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S4LD-LEY4rI/AAAAAAAACPw/9-QQv9f3DWA/s1600-h/crazyconcert.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 173px; height: 124px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S4LD-LEY4rI/AAAAAAAACPw/9-QQv9f3DWA/s200/crazyconcert.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5441126772707484338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CRAZY CONCERT goes Bahrain. Im Konzertsaal des Ritz Carlton Luxushotels nimmt das arabische Publikum das auf sie abgestimmte Pianoshow-Programm aus Deutschland mit Begeisterung auf.  &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Manama, Bahrain - Im großen Al Noor Ballroom des Ritz Carlton fand das erste CRAZY CONCERT des Mittleren Ostens statt. Das beste Hotel des Königreichs war der ideale Ort für die Show von Pianotainment vor rund 300 geladenen Gästen, darunter auch Minister und Mitglieder der Königsfamilie. Nur wenige Tage vor dem Formel-1-Auftakt-Rennen der Saison 2010 in dem Inselstaat kannte die Begeisterung des Publikums auch für schnelle Finger keine Grenzen. Auf dem exklusiven Glas-Flügel von GALAXY PIANOS spielte es sich wohl besonders gut, was auch die zahlreichen Zugaben erklärt. Der Auftritt war der erste einer ganzen Reihe von CRAZY CONCERTS in der Golf-Region.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;captions=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5449155249738480657%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-2108948773712557471?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/2108948773712557471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=2108948773712557471' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2108948773712557471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2108948773712557471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2010/02/bahrain-konzert.html' title='BAHRAIN-KONZERT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S4LD-LEY4rI/AAAAAAAACPw/9-QQv9f3DWA/s72-c/crazyconcert.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-5593931506220293054</id><published>2010-02-03T10:51:00.002+01:00</published><updated>2010-03-16T11:01:00.564+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>CHILE CRUISE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S1wZv8FTKfI/AAAAAAAACOg/LvGgN6-lQiU/s1600-h/chile2.gif"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430243562074876402" style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; width: 200px; cursor: pointer; height: 134px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S1wZv8FTKfI/AAAAAAAACOg/LvGgN6-lQiU/s200/chile2.gif" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Pianotainment® fliegt dem Sommer hinterher. Für eine Woche ist das Klavierduo Gast-Entertainer auf der MS Prinsendam. Mit dem amerikanischen Luxusliner geht es immer an der chilenischen Pazifikküste entlang in einer Woche bis an die Südspitze Südamerikas. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.2. München – Schneematsch ade. Via Madrid geht´s mit LAN Chile nach Santiago. Der nagelneue Flieger lässt keine Wünsche offen. Zwei Filme und ein langes Nickerchen später sind wir auch schon da. Ein wirklich ruhiger Nachtflug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.2. Santiago de Chile - Von der Hauptstadt kriegen wir leider gar nichts mit, denn wir werden sogleich zur wichtigsten Hafenstadt des Landes transportiert. Im 1,5 Stunden entfernten Valparaíso schauen wir uns zunächst das historische Stadtzentrum an, bevor es kurz darauf schon heißt „Leinen los“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.2 Auf See – Die MS Prinsendam stößt mit Westkurs in den Südpazifik vor. Wir haben viel Zeit das Schiff zu erkunden, denn der Entertainment-Manager teilt uns mit, dass unser Auftritt erst für den letzten Tag der Reise eingeplant ist. Eine gute Gelegenheit an Deck ein wenig zu joggen und schon den ersten Sonnenbrand des Jahres zu bekommen. Abends unterhält im Theater ein genialer Bauchredner die Passagiere. Er macht eine klasse Show.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.2. Isla Robinson Crusoe – Auf dieser abgelegenen Insel ließ sich 1704 der schottische Seemann Alexander Selkirk aussetzen – auf eigenen Wunsch. Über vier Jahre verbrachte er in völliger Einsamkeit auf dem winzigen Eiland und inspirierte wohl Jahre später Daniel Defoe zu seinem Klassiker. Wir haben heute die Möglichkeit zu tollen Wanderungen über die schroffen Klippen. Tolle Ausblicke ergeben sich dabei über die ganze Insel hinweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.2. Auf See – Der Seegang ist rauer geworden. Die entsprechenden Pillen bewahren uns vor der Seekrankheit. Ein wenig Sport und Lesen ist angesagt. Emails checken, ein Plausch mit den Gästen. Ein typischer Sonntag halt - wären wir nicht auf einem amerikanischen Schiff. Denn heute ist Super Bowl Sunday! Und das wird entsprechend zelebriert. Am Ende gewinnen die New Orleans Saints gegen die Indianapolis Colts 31:17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8.2. Puerto Montt - Wir gehen ein wenig spazieren im beschaulichen Küstenort, der früher die letzte menschliche Bastion vor dem unerschlossenen chilenischen Süden war. Wir gönnen uns eine Cerveza im Club Aleman. Der Regen lässt uns aber alsbald wieder aufs Schiff gehen auf eine heiße Tasse Kaffee. Das Klima ist nämlich deutlich kühler hier als noch vor ein paar Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.2. Puerto Chacabuco - Wieder Regen, schneebedeckte Berge ringsum, freundliche Einwohner - da hätten wir auch gleich im Allgäu bleiben können ;-) Gutes Englisch-Training am Abend: Ein britischer Comedian tritt auf. Klasse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.2. Auf See - Wir machen Scenic Cruising durch die tolle Fjordlandschaft Südchiles. Einfach gigantisch bei +/- 0 Grad draußen im Whirlpool zu liegen und die tollsten Berge an sich vorüberziehen zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.2. Auf See - Heute früh besuchen wir den Amalia-Gletscher, der von den Anden Stück für Stück in den Pazifik rutscht. Ein beeindruckendes Spektakel. Am Abend haben wir dann (endlich) unseren Auftritt. Es läuft alles glatt. Auch das Englisch geht uns mittlerweile fließend von den Lippen. Wir bekommen standing ovations und ein tolles Lob vom Cruise Director Tom! (Wir nennen ihn nur Tom Cruise ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12.2. Punta Arenas - Abreisetag. Es stehen uns vier Rückflüge bevor. Insgesamt knapp 36 Stunden von Haustür zu Haustür. Das schlaucht, aber schön war´s trotzdem ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;captions=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5444514270253298305%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-5593931506220293054?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/5593931506220293054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=5593931506220293054' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5593931506220293054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5593931506220293054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2010/01/chile-cruise.html' title='CHILE CRUISE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/S1wZv8FTKfI/AAAAAAAACOg/LvGgN6-lQiU/s72-c/chile2.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-8888209613876021532</id><published>2009-11-15T13:55:00.007+01:00</published><updated>2010-03-16T10:59:45.636+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>AROUND THE WORLD</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0lJximHI/AAAAAAAACE4/NBwsU_pZub4/s1600-h/DI.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394314635310700658" style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; width: 200px; cursor: pointer; height: 128px;" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0lJximHI/AAAAAAAACE4/NBwsU_pZub4/s200/DI.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Als Special-Showact auf den Luxuslinern MS Europa und Princess Diamond reist Pianotainment® diesen Herbst "in 18 Tagen um die Welt". Stationen dieses "Cruise-Hoppings" sind u.a. Singapur, Bangkok, Curacao und Barbados.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.11.09, München - Unsere Reise beginnt ausgerechnet an einem Freitag, den 13. - na toll! Servus, Europa. Unser Trip um die Welt kann beginnen. Hoffentlich geht auch alles gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.11.09, Hong Kong – Am späten Nachmittag kommen wir gesund und munter in Hong Kong an und werden gleich ins Hotel gebracht. Schlafen sofort ein. Der Jet Lag lässt grüßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.11.09, Hong Kong – Heute geht´s los. Wir checken auf der DIAMOND PRINCESS ein, zusammen mit rund 2600 anderen Passagieren. Ein unglaublicher Organisationsaufwand. Der amerikanische Luxusliner begeistert uns aber von der ersten Minute an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16.11.09, Seetag – Wir bereiten uns auf die erste Show heute Abend vor. Das Moderieren in Englisch geht noch nicht so leicht von der Zunge, aber das Publikum nimmt uns das nicht übel. Begeistert applaudiert der ganze Saal. Was für ein Auftakt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.11.09, Nha Trang – Heute machen wir einen kurzen Landausflug nach Nha Trang in Vietnam. Wir genießen in der netten Hafenstadt den leckeren vietnamesischen Kaffee und promenieren am Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.11.09, Saigon – Da wir beide „Ho-Chi-Minh-City“ bereits kennen, bleiben wir an Bord und legen einen konzentrierten Trainings-Tag am Klavier ein. Abends lockt zur Belohnung eine karibische Deck-Party. Und die Amerikaner wissen wirklich wie man feiert!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.11.09, Seetag – Heute Abend treten wir wieder im bordeigenen Theatersaal auf. 800 Gäste sind begeistert auch von unserem zweiten Programm. Prima. Unser Soll ist erfüllt, ab jetzt ist reiner Urlauf angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.11.09, Singapur – Die asiatische Metropole durchkreuzen wir im Sauseschritt. Singapur gefällt uns, schön warm, sauber, sicher, einfach nett. Gerne hätten wir noch ein bisschen mehr Zeit zum erkunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.11.09, Seetag – Das Wetter hat sich massiv verschlechtert in der Nacht. Hohe Wellen haben uns nur wenig schlafen lassen. Den Tag verbringen wir mit faulenzen und ein bisschen Sport.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.11.09, Laem Chabang – Wir erreichen gegen Morgen Thailand. Dort steigen wir aus, verbringen einen Tag am Strand und werden abends zum Bangkoker Flughafen gebracht. Nach knapp einer Woche Asien freuen wir uns schon auf den nächsten Kontinent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.11.09, La Guaira – Nach einem ewig scheinenden Flug erreichen wir schließlich südamerikanischen Boden. Noch am selben Tag geht es auf die MS EUROPA, das beste Kreuzfahrtschiff der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.11.09, Willemstad – Man fliegt um die halbe Welt und befindet sich … im Nachbarland Holland. Wir wandeln durch Klein-Amsterdam, wie Willemstad auch genannt wird. Die Hauptstadt der niederländischen Antillen liegt auf Curacao, dem Herkunftsort des weltberühmten Likörs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.11.09, Seetag – Heute ist großer Klavierspiel-Tag. Bei 35 ° C im Schatten und einer kühlenden Seebrise, ziehen wir uns zurück in eine klimatisierte Lounge zum Üben. Brav, brav.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;26.11.09, St. Martin – Für das schöne Städtchen Marigot auf den französischen Antillen haben wir leider sehr wenig Zeit, denn die Probe fürs abendliche Konzert steht an. PIANO GLOBALE begeistert das Publikum restlos. Yeah!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;27.11.09,  St. Johns – Wir spazieren durch das beschauliche Städtchen und besuchen das Fort der schönen Karibikinsel Antigua. Abends schauen wir uns den Film-Klassiker „Die Legende vom Ozeanpianisten“ an, den wir schon lang einmal sehen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28.11.09, Guadeloupe – Vormittags ist mal wieder üben angesagt, nachmittags gehen wir auf ein Tanzfestival in der Hauptstadt Point-á-Pitre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.11.09, Terre de Haut - Die beschaulichen Heiligeninseln mit ihrer gemütlichen Hafenstadt gehören zu den französischen Antillen. Nachmittags gibt es für alle Gäste BBQ am Strand. Sonnenbrandgefahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30.11.09, Castries – Heute machen wir einen Gewaltmarsch zum Fort, das über der Hauptstadt von St. Lucia thront. Ein toller Blick zum Hafen mit vier darin liegenden Kreuzfahrtschiffen entlohnt für die Strapazen. Abends: Auch THE CRAZY CONCERT wird ein voller Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;01.12.09, Bridgetown – Wir entfliehen dem Stress der Stadt mit dem Taxi und fahren an den berühmten Strand von The Cranes. Dort wurde in den 90er Jahren die berühmte Raffaelo-Werbung gedreht. Barbados hält was es verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;02.12.09, Kingstown – Das tollste Fort der Karibik! Ein atemberaubender Ausblick bietet sich über die gesamte Bucht der Insel St. Vincent. Abends ist Karibik-Party an Deck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;03.12.09,  Seetag – Heute ist bayerisches Frühschoppen angesagt. Weißbier, Spanferkel, Leberkäs und Polonaise versüßen uns einen entspannten Tag auf See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;04.12.09, Islas los Roques – Das Naturschutzgebiet gehört mit zum Schönsten, das Venezuela zu bieten hat. Wir verbringen den ganzen Tag am Strand mit Eiskaffee und baden zwischen den Pelikanen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;05.12.09, La Guaira -  Good Bye MS Europa! Hier auf dem venezolanischen Festland ist Endstation unseres Cruise-Hoppings. Wie vereinbart holen uns die Leute von der Asociacion Cultural Humboldt ab und machen mit uns ein wenig Sightseeing. Per Seilbahn geht es auf den Hausberg La Avila, 2500 m hoch mit Blick auf Caracas zur einen Seite und zur anderen die Karibik. Gigantisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;06.12.09, Caracas - Soundcheck, Lightcheck. Noch mal das ganze Programm auf Spanisch durchgehen. Abends dann: THE CRAZY CONCERT - ausverkauft und stehende Ovationen. Que chevere! Hinterher noch feiern gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;07.12.09, Caracas - Und schon heißt es wieder Abschied nehmen von Südamerika. Die Lufthansa bringt uns bequem und sicher wieder nach Deutschland. Unsere Weltumrundung ist komplett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;captions=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5394337212558754193%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-8888209613876021532?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/8888209613876021532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=8888209613876021532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8888209613876021532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8888209613876021532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2009/10/around-world.html' title='AROUND THE WORLD'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0lJximHI/AAAAAAAACE4/NBwsU_pZub4/s72-c/DI.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-8632059873221162370</id><published>2009-04-02T04:29:00.027+02:00</published><updated>2009-10-19T15:47:32.576+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuzfahrt'/><title type='text'>SÜDSEE-KREUZFAHRT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Se9c6KydzOI/AAAAAAAAB1c/DT1VzlNIttE/s1600-h/SudseeKreuzfahrt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 160px; height: 160px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Se9c6KydzOI/AAAAAAAAB1c/DT1VzlNIttE/s320/SudseeKreuzfahrt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327579038600776930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Knapp vier Wochen ist &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Pianotainment®&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt; für H&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;apag L&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;loyd in der Südsee. An Bord der MS Hanseatic***** sind wir zuständig für das Entertainment-Program&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;m. Hier unser Ozeanien-Log-Buch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;20. April, Nouméa/Neukaledonien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Endlich sind wir an Bord. Nach 53 Stunden Anreise von Haustür zu Haustür. Ein wohl ewiger Rekord in unserem Pianistenleben. Nach über zwei Tagen nur Flugzeugessen und sporadischem Schlaf freuen wir uns auf unser 5-Sterne-Expeditions-Kreuzfahrtschiff, die MS Hanseatic der Hamburger Reederei Hapag Lloyd. Jeder von uns bekommt eine eigene Außenkabine mit Flachbildschirm. Das herrlich weiche Doppelbett und das leckere Buffett lassen die Strapazen der Anreise schnell vergehen. Noch vor dem Ablegen vom Hafen in Nouméa machen alle Passagiere die international vorgeschriebene Seerettungsübung, zu der man sich mit Schwimmweste an Deck trifft. Danach laufen wir aus, direkt hinein in einen herrlichen Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;23. April, Luganville/Vanuatu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Drei Tage lang waren wir unterwegs im Inselstaat Vanuatu, bestehend aus über 80 Eilanden, die man vor ihrer Unabhängigkeit Neue Hebriden nannte. Der Häuptling der Insel Loh empfängt uns mit einem kleinen Zeremoniell seines Stammes. Die Dorfbewohner freuen sich immer über Besuche von Kreuzfahrern. Der letzte ist nun auch schon wieder gut vier Jahre her. Die Inselwelt Vanuatus ist paradiesisch. Den Höhepunkt bildet ein Glas Champagner für alle Gäste am legendären Champagne Beach, dem vielleicht schönsten Strand der Südsee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;29. April, Honiara/Salomonen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Salomon Inseln sind eine relativ junge Inselrepublik im Westpazifik. Neben der quirligen Hauptstadt Honiara, mit gerade einmal 45.000 Einwohnern, besuchen wir mit Zodiacs noch viele kleine Eilande. Von der Bevölkerung werden wir immer freundlich empfangen, schließlich ist die MS Hanseatic immer Top-Thema auf den Titelseiten der örtlichen Medien. Wir baden und schnorcheln ausgiebig vor Kennedy Island. 1943 strandete der spätere US-Präsident John F. Kennedy mit seiner Mannschaft hier, nachdem sein Torpedoboot von einem japanischen Zerstörer versenkt worden war. Die lediglich 75m auf 25m große Insel ist unbewohnt. Ein Barbecue am Strand von Onua mit Live-Musik und Eisessen im Meer beendet unsere Stippvisite in der paradiesischen Inselwelt der Salomonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;04. Mai, Madang/Papua-Neuguinea&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auf Fahrrädern erkunden wir individuell die Stadt. Wunderschön, aber nicht ungefährlich – vor allem wegen dem ungewohnten Linksverkehr. Auf den Inseln Tuam, Siassi und Kopar wohnen wir wieder den Begrüßungszeremonien bei. Der jeweilige Stammeshäuptling hält eine Rede. Es folgen rituelle Tänze und Gesang der farbenprächtigen Folkloregruppen. An die Schulen übergeben wir Spenden aus Deutschland, vor allem Lehrmaterial.&lt;br /&gt;Papua-Neuguinea birgt noch echte Abenteuer: Mit unseren wendigen Zodiacs befahren wir im Konvoi einen unberührten Seitenarm des Urwaldflusses Sepik. Mangroven und andere Sumpfgewächse säumen die Ufer, die wir aufmerksam nach hier heimischen Krokodilen absuchen. Immer wieder mal bleibt ein Zodiac stecken, aber mit vereinten Kräften schaffen wir es alle wieder gesund und munter an Bord unseres Mutterschiffs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;12. Mai, Denpasar/Indonesien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In Bali geht eine wunderbare Kreuzfahrt schließlich zu Ende. In verschiedenen Ecken Indonesiens waren wir zuvor noch mit unseren Zodiacs angelandet, so z.B. auf den Inseln Gam, Arguni und Komodo. Die tropische Landschaft verspricht Exotik pur. Wir schnorcheln durch die tollsten Korallenriffe, sehen fliegende Fische, Delfine und sogar einen Wal. Im Komodo-Nationalpark begegnen wir den nur dort ansässigen Waranen. Die beeindruckenden Echsen werden bis zu drei Meter lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten ein wirklich tolle Zeit an Bord, haben viel erlebt und noch mehr gesehen. Da auch unsere Piano-Shows von den Passagieren begeistert aufgenommen werden, versprechen uns Kapitän und Kreuzfahrt-Direktorin ein baldiges Wiedersehen. Wir sind schon gespannt, in welchen Teil der Welt es uns dann verschlagen wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;captions=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5321716588259814129%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="288" height="192"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-8632059873221162370?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.hlkf.de/redwork/do.php?layoutid=110&amp;node=206549&amp;language=1&amp;page=2&amp;jid=2660' title='SÜDSEE-KREUZFAHRT'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/8632059873221162370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=8632059873221162370' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8632059873221162370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8632059873221162370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2009/03/sudsee-kreuzfahrt.html' title='SÜDSEE-KREUZFAHRT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Se9c6KydzOI/AAAAAAAAB1c/DT1VzlNIttE/s72-c/SudseeKreuzfahrt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-2368359927725295508</id><published>2009-03-10T19:22:00.002+01:00</published><updated>2009-05-14T10:47:15.391+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittlerer Osten'/><title type='text'>IRAN-TOURNEE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SbeRrGtsoTI/AAAAAAAABlk/Na6CtLAyQps/s1600-h/Vahdathall.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 173px; height: 124px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SbeRrGtsoTI/AAAAAAAABlk/Na6CtLAyQps/s200/Vahdathall.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311874455229473074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;TEHERAN - Pianotainment® war auf einwöchiger Konzertreise in Persien. Alle Konzerte in der Teheraner Vahdat Hall waren sofort ausverkauft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Vahdat Hall in Teheran ist das bedeutendste Opernhaus des Mittleren Ostens. Es wurde noch zu Zeiten des Schah nach europäischem Vorbild gestaltet und gilt als eine der schönsten Konzerthallen überhaupt. Hier drei Abende hintereinander ausverkauftes Haus zu haben, ist schon etwas ganz besonderes. Im Rahmen der „Golden Nights Concerts“ traten wir als Highlight jeweils in der zweiten Hälfte des Konzerts auf. Das begeisterte Publikum bedankte sich allabendlich mit stehenden Ovationen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;PR-technisch hat unser iranisches Management wirklich alle Register gezogen. Zahlreiche Vor- und Nachberichte standen in den iranischen Medien, darunter natürlich auch die Teheran Times und die Iran Daily News. Stolz macht es uns, dass wir als erste Ausländer überhaupt das nächste Titelblatt des wichtigsten iranischen Musikmagazins Musicreport zieren werden. Kanal 1 des staatlichen Fernsehens sendete ein Exklusiv-Interview mit uns, samt Zusammenfassung unseres Showkonzerts. Der Kultursender Kanal 5 strahlt einen kompletten Mitschnitt in den nächsten Wochen aus. Unsere Konzertreihe in Teheran war so erfolgreich, dass sich bereits eine weitere Tournee in Planung befindet, diesmal durch den ganzen Iran.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn man im Iran ein zweites Mal spielen will, tut man gut daran, das Programm den örtlichen Verhaltensregeln anzupassen. Unsere concert permission gilt nämlich nur bis auf Widerruf. „Dringend abgeraten“ wurde uns z. B. konkret von bestimmten amerikanischen Stücken. Jazz an sich wird nicht so gern gesehen, wobei sich glücklicherweise der Jazz-Begriff im Iran aber relativ gut dehnen lässt, weil schlicht Erfahrungswerte fehlen. Uns wurde ans Herz gelegt, mit überschwänglicher Freude (Pfiffe, Jauchzen, Tanzbewegungen) sparsam zu sein. Trotz entgegenlautenden Ratschlags warfen wir wie in China zwei signierte Tennisbälle unseres Center Court Blues in die lauernde Menge, was zu kleinen Tumulten führte. Als ausländischen Künstlern kann man uns persönlich nicht viel anhaben, aber unser iranisches Management muss für uns gerade stehen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hhy6Dxbxu68&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/hhy6Dxbxu68&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;LAND &amp;amp; LEUTE&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Iran ist ein spannendes Land – in vielerlei Hinsicht. Die Bewohner bringen einem ein Maximum an herzlicher Gastfreundschaft entgegen. Man wird sofort eingeladen, höflich herumgeführt, interessiert befragt, reichlich verköstigt und beschenkt, etc. Ein unglaublich sympathisches Volk, das in der persönlichen Begegnung sehr darauf bedacht ist, eventuelle westliche Vorurteile sogleich auszuräumen. Wir haben nicht eine einzige negative Erfahrung gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein nicht unbedeutender Teil der Iraner scheint mit der eigenen Regierung unzufrieden, nicht nur was die Wirtschafts- oder Außenpolitik angeht, sondern auch was die religiös bedingten Restriktionen im Alltagsleben der Menschen angeht. Die Einschränkungen sind nicht unerheblich – gerade für Frauen. Im ganzen Land herrscht Kopftuch-Pflicht, auch für ausländische Touristinnen. Es gibt eigene „Women´s Taxis“ und im öffentlichen Bus ist der vordere Teil ausschließlich für Männer reserviert. Eine Frau auf der Straße selber anzusprechen ist undenkbar; wenn man ihr offiziell vorgestellt wird, darf man ihr nicht die Hand geben. Überflüssig zu erwähnen, dass gerade junge Leute sich mit derlei Verboten schwertun und sich trickreicher Wege bedienen, die Vorschriften doch irgendwie zu umgehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Im Iran gehen die Uhren wirklich anders: nämlich 2 ½ Stunden im Vergleich zur MEZ. Ein Kuriosum, aber man gewöhnt sich daran. Witzig war auch, dass auf den Getränkedosen als Maximalhaltbarkeitsdatum immer ´87 angegeben war und wir uns fragen mussten, warum wir ständig mehr als 20 Jahre abgelaufene Limonade (Alkohol ist ja verboten) vorgesetzt bekamen - die auch noch gut schmeckt. Des Rätsels Lösung: Nach islamischer Zeitrechnung befinden wir uns im Jahre 1387 nach Mohammed!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5311828011319736561%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-2368359927725295508?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/2368359927725295508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=2368359927725295508' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2368359927725295508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2368359927725295508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2009/03/iran-tournee.html' title='IRAN-TOURNEE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SbeRrGtsoTI/AAAAAAAABlk/Na6CtLAyQps/s72-c/Vahdathall.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-6566849593971409597</id><published>2008-12-19T09:06:00.003+01:00</published><updated>2009-05-14T10:48:55.479+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernost'/><title type='text'>CHINA SUCHT DEN PIANO-STAR</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SUtY3GMN0QI/AAAAAAAABds/Egvs14fv_Rs/s1600-h/China+12-2008+Eigene+081.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SUtY3GMN0QI/AAAAAAAABds/Egvs14fv_Rs/s200/China+12-2008+Eigene+081.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5281412691599937794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;GUANGZHOU – In einem der größten  Klavierwettbewerbe der Welt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt; bewerten zwei Allgäuer Juroren die asiatischen Kollegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am 14.12.08 ging in Guangzhou ein gigantischer Klavierwettbewerb mit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; deutscher Jury-Beteiligung zu Ende. Im Rahmen der von Bundeskanzlerin&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Angela Merkel initiierten Veranstaltungsreihe „Deutschland und China -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Gemeinsam in Bewegung“ meisterten Goethe Institut, Auswärtiges Amt und der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Leipziger Klavierbauer Blüthner große Anstrengungen. Allein das Finale mit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; 674 Pianisten nahm zwei volle Tage in Anspruch. Die Vorauswahl aus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; tausenden von Bewerbern in 40 chinesischen Städten dauerte von September bis&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Dezember. Guangzhous Deutscher Generalkonsul Eberhard Schuppius sprach bei&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; der Preisverleihung sogar vom „größten Klavierwettbewerb der Welt“. Aus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; seinen Händen erhielt die glückliche Siegerin aus Shanghai den Hauptgewinn:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ein Irmler Jubiläums-Klavier im Wert von 50.000 Yuan (ca. 5.000 Euro).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Unter den 20 verantwortlichen Juroren waren auch drei Deutsche, nämlich der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; bekannteste deutsche Dirigent in Fernost Elahiu von Erlenbach und die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Allgäuer Pianisten Stephan Weh und Marcel Dorn (Pianotainment). Unter den&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Namen „Dabao &amp;amp; Xiaobao“ touren die beiden Musiker und Entertainer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; regelmäßig durch chinesische Konzertsäle und TV-Shows. Als Jurymitglied war&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; die Aufgabe diesmal völlig anders gelagert. „Beeindruckend waren sowohl&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Masse als auch Klasse. Wie bringt China nur diese Vielzahl an Talenten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; auf?“ so Dorn. Und Kollege Weh ergänzt: „Einzig in der Kategorie Pop bestand&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Verbesserungspotential. Zugegeben: In der Rubrik chinesische Klassik hatten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; wir dagegen schon Schwierigkeiten allein mit der Bewertung.“ Den kurzen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Aufenthalt nutzte das Duo gleich noch für ein rasch ausverkauftes Konzert&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; in Guangzhou.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5281054786925097281%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-6566849593971409597?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://german.china.org.cn/culture/txt/2008-12/17/content_16966051.htm' title='CHINA SUCHT DEN PIANO-STAR'/><link rel='enclosure' type='text/html' href='http://german.china.org.cn/culture/txt/2008-12/17/content_16966051.htm' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/6566849593971409597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=6566849593971409597' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6566849593971409597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6566849593971409597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2008/12/china-sucht-den-piano-star.html' title='CHINA SUCHT DEN PIANO-STAR'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/SUtY3GMN0QI/AAAAAAAABds/Egvs14fv_Rs/s72-c/China+12-2008+Eigene+081.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-8429414394250799848</id><published>2008-07-27T18:25:00.000+02:00</published><updated>2009-03-30T18:06:08.781+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Europa'/><title type='text'>MALLORCA-AUFTRITT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R_H5lrUAoiI/AAAAAAAABPU/62ghjilm0EI/s1600-h/Mallorca+2007+009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R_H5lrUAoiI/AAAAAAAABPU/62ghjilm0EI/s200/Mallorca+2007+009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184199071757279778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;PALMA DE MALLORCA - Am Samstag, 26.07.08 gab Pianotainment ein umjubeltes Konzert auf Mallorca. Marcel Dorn, der auf der Baleareninsel seinen Zweitwohnsitz hat, erzählt davon.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen wirklich erst knapp vor Konzertbeginn an. Am Vortag waren wir noch als Show-Act auf einer Gala im Emsland, nun waren wir froh, dass uns die Maschine von Düsseldorf planmäßig nach Palma de Mallorca brachte. Als wir ankamen, waren sämtliche Konzertbesucher bereits vor Ort, der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Zum Glück hatte unser Partner in Mallorca bereits Light- und Soundcheck erledigt, so dass wir gleich anfangen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich zu Beginn wollte ich  wissen aus welchen Nationalitäten das Publikum sich heute zusammensetzt. Der einzige Nicht-Deutsche, so stellte sich gleich heraus, war unser Nachbar Antonio, den ich extra überredet hatte zu kommen. Ich ließ es mir bei aller deutschen Übermacht nicht nehmen den Mallorquiner persönlich auf spanisch zu begrüßen. Die Moderation setzten wir aber in deutsch fort. Musik selbst ist ja zum Glück international verständlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zwei Stunden und zwei Zugaben gab es noch im Innenhof der wunderschönen Kulturfinca einen Sektempfang. Im Dunkeln bezogen wir unsere Zimmer und schliefen leicht beschwipst ein. Die nächsten Tage verbrachten wir mit Gesprächen am Pool, Ausflügen und viel, viel Klavierspielen. Das über 300 Jahre alte Gebäude inspirierte uns im "Mallorca-Trainingslager" zu so manchem neuen Arrangement. So viel Gastfreundschaft lässt uns gerne sagen: Volveremos! Wir kommen wieder ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-8429414394250799848?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/8429414394250799848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=8429414394250799848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8429414394250799848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/8429414394250799848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2007/09/mallorca-auftritt.html' title='MALLORCA-AUFTRITT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R_H5lrUAoiI/AAAAAAAABPU/62ghjilm0EI/s72-c/Mallorca+2007+009.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-6236263796874767312</id><published>2007-11-30T21:29:00.001+01:00</published><updated>2009-05-17T18:14:53.291+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernost'/><title type='text'>CHINA-TOURNEE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_fyi2Bq-I/AAAAAAAABNw/c6-H8-dPtJg/s1600-h/China+%2B+Dubai+07+221.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_fyi2Bq-I/AAAAAAAABNw/c6-H8-dPtJg/s200/China+%2B+Dubai+07+221.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179104155939220450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;SHANGHAI - Fünf Wochen dauerte die Konzert-Tournee von Stephan Weh und Marcel Dorn durch das  Land der Mitte. Ihre Eindrücke und Erlebnisse schildern sie uns in einem Reisebericht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chinesische Namen sind für Westler sehr schwer auszusprechen. Darum haben alle Chinesen, die mit Ausländern zu tun haben, englische Kosenamen. Für uns galt diese Regel umgekehrt. Statt Stephan Weh und Marcel Dorn nannten uns dort alle bei unseren &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;chinesischen Künstlernamen „Dabao &amp;amp; Xiaobao“&lt;/span&gt;. Die Namen bedeuten älterer und jüngerer Bruder, schließlich wurden wir dort als eine Art Piano-Zwillinge präsentiert. Wir lächelten von haushohen Plakatwänden, Tageszeitungen druckten fleißig unsere Interviews. Wir zierten das Titelblatt von chinesischen Musikmagazinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Tour war voller offizieller Pressekonferenzen, Foto-Shootings, Treffen mit Politikern und Verantwortlichen, Autogrammstunden und Promotion-Auftritten. Desweiteren waren wir auch in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bekannte Live-Shows im chinesischen Fernsehen &lt;/span&gt;eingeladen. Im Mittelpunkt standen aber natürlich die eigentlichen Konzerte in Städten wie Dalian, Guangzhou (Kanton), Harbin, Nanjing, Shanghai, Shenzhen, Shijiazuang, Wuhu, etc. Auch wenn man als Europäer von so manchem chinesischen Ortsnamen noch nie etwas gehört haben mag, muss man sich doch bewusst sein, dass jede einzelne dieser Städte größer ist als Berlin. Eine Stadt unter 5 Millionen wird in China als Kleinstadt betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Nanjing war unser Konzert offizieller Programmpunkt der Deutschen Woche. Zuvor eröffneten wir mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung&lt;/span&gt; (SPD) und Dr. Christian Blüthner-Hässler den Blüthner-Flagship-Store in der Innenstadt. Die Traditionsfirma Blüthner baut seit 1863 Premium-Flügel in Leipzig, Nanjings Partnerstadt. Unser Show-Konzert in Harbin (Nordchina) wurde vom Fernsehen aufgezeichnet und tags darauf gesendet. Ein beeindruckendes Erlebnis hatten wir in Zhenzhou (Zentralchina). Noch bevor wir unsere letzte Zugabe geben konnten, stürmte das begeisterte Publikum die Bühne und wir&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; flüchteten in den absperrbaren VIP-Room&lt;/span&gt;. Dort saßen wir erst einmal fest, etwas verwundert über diese unglaubliche Resonanz, während draußen die Leute an die Tür trommelten. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich unser überforderter Manager samt Medienvertretern den Weg durch die erwartungsvolle Fangemeinde gebahnt hatte. Ein paar Presse-Interviews später hatten Ordnungskräfte die Menge wieder unter Kontrolle gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell ist uns aufgefallen, dass chinesische Fans es vor allem auf zwei Dinge abgesehen haben: Eine Unterschrift und ein Foto mit den Stars aus Europa. So mussten wir bei Autogrammstunden natürlich Eintrittskarten, aber auch eine ganze Anzahl &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Handtaschen, Jacken und sogar Pianos signieren&lt;/span&gt;. Da wir beim „Center Court Blues“ mit Tennisbällen Klavier spielen, machten wir uns einen Spaß daraus, die handsignierten Original-Tennisbälle noch während des Konzerts in die lauernde Menge zu werfen. Beim Kampf um die begehrten Trophäen kamen die vielen Kinder im Publikum leider oft zu kurz. Nach der Show bekamen sie dafür weiterere „Original“-Tennisbälle von uns geschenkt. Für ein Foto mit uns warteten die Chinesen so geduldig wie hartnäckig, so dass es &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;öfter zu Rangeleien unter den Fans &lt;/span&gt;kam. Wir waren bisweilen recht froh um unser Security-Personal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem chinesischen Konzertsaal ist es nicht so leise, wie man das aus Europa gewöhnt ist. Dies liegt mitunter am relativ jungen Publikum. In China zählt das (Einzel-)Kind alles und so wird dem Nachwuchs auch alles offeriert, was der Geldbeutel nur hergibt. Sei es nun eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;VIP-Konzertkarte mit einem Sitzplatz AUF der Bühne&lt;/span&gt; (direkt neben Dabao &amp;amp; Xiaobao) oder sogar der private Einzel-Klavierunterricht mit dem Star persönlich am Tag danach. Nett fanden wir es immer, wenn Kinder uns während des Konzerts Blumen auf die Bühne brachten und dafür die Mutti ein Foto mit uns und dem Kleinen machen durfte. Die schönsten Momente waren meist, als die Leute zur romantisch-ruhigen Zugabe statt mit Feuerzeugen mit ihren leuchtenden Handys winkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ca5Bu43VuuM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Ca5Bu43VuuM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DAS TOTALITÄRE SYSTEM&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits im Vorfeld der Tournee bekamen wir zu spüren, dass wir auf dem Weg in ein totalitär regiertes Land waren. Für unsere fünfwöchige Tournee bekamen wir vom chinesischen Konsulat in München ohne Angabe von Gründen lediglich ein Visum für zwei Wochen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Proteste dagegen blieben erfolglos&lt;/span&gt;. Es war noch die Zeit der angespannten deutsch-chinesischen Verhältnisse, ausgelöst durch das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit dem Dalai-Lama. Trotzdem flogen wir nach China und unser Management versuchte unser Visum vor Ort zu verlängern, was auch glücklicherweise kurz vor Fristablauf klappte. Außer einem verschmitzten Lächeln unserer Begleiter erfuhren wir leider keinerlei Hintergründe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder auf unserer Konzertreise durch das Land der Mitte wurden für uns &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Treffen mit Politikern der Kommunistischen Partei&lt;/span&gt; organisiert. Die alleinige Gesprächsführung hatte dabei unser chinesisches Management. Wir zwei Pianisten beschränkten uns auf die übliche Nettiquette in China: Händeschütteln, Verbeugen, Lächeln. Wir hatten ein wenig den Eindruck, dass ohne den Segen der Partei eine derartige Tournee nicht, oder zumindest nicht so einfach durchzuführen sei. Den von unserem Management geäußerten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vorschlag, Mao-Lieder ins Programm aufzunehmen&lt;/span&gt;, lehnten wir (unter musikalischen Vorwänden) ab. Mit Mao-Kritik in der Öffentlichkeit oder auch schon hinter vorgehaltener Hand sollte man sich in China zurückhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Tabu-Themen, bei denen das Gespräch schnell einsilbig wurde, sind natürlich der Dalai-Lama, Tibet, Taiwan oder das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, etc. Der einzige Chinese, mit dem man einigermaßen aufgeschlossen über politische Dinge reden konnte, war unser Dolmetscher. Er war oft in den Westen gereist und offen gegenüber der abendländischen Kultur. Dies bedeutete jedoch nicht, dass er unserer Meinung war. Auch er vertrat die offizielle chinesische Partei-Haltung in diesen Fragen, billigte uns aber wenigstens eine eigene Meinung zu. Diese in China jedoch öffentlich zu äußern, riet er uns dringend ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso kurioser war für uns daher die folgende Situation etwa zur Halbzeit der Tournee. Für sechs Uhr morgens war unser Team in der Sheraton-Hotel-Lobby in Nanjing verabredet, um die Frühmaschine in die nächste Stadt zu nehmen. Jedoch war unser &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dolmetscher spurlos verschwunden&lt;/span&gt;, sein Hotel-Zimmer unberührt. Wir alle machten uns ernsthaft Sorgen um ihn. Die Kriminalität ist in China nicht besonders hoch, aber es gibt sie. Um den Flieger noch zu erwischen, mussten wir eine kurzfristige Suchaktion abbrechen. Zahlreiche Telefonate später, es war mittlerweile Abend geworden und wir standen schon wieder auf der Bühne einer anderen Stadt, stellte sich heraus, wo unser Dolmetscher war: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;im Gefängnis&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte sich nachts in ein Bordell begeben und war dabei in eine Polizei-Razzia geraten. Prostitution ist in China offiziell verboten, wird aber verdeckt dennoch praktiziert. Somit mussten wir unsere Tour mit jeweils vor Ort organisierten Lokal-Dolmetschern fortsetzen. Nach drei Wochen konnten wir noch einmal mit ihm telefonieren. Er war ohne Gerichtsverfahren inhaftiert worden und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;man hatte ihm den Kopf kahl geschoren&lt;/span&gt;. Mittlerweile befand er sich wieder auf freiem Fuß. Die Bestechungssumme, die der örtliche Konzertveranstalter bezahlt hatte, musste er bei diesem durch Übersetzungsdienste abarbeiten. Zu unserer Überraschung wich unser linientreuer System-Anhänger auch nach seinem Gefängnisaufenthalt von seiner positiven Einstellung zu seinem totalitären Heimatstaat keinen Millimeter ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LAND &amp;amp; LEUTE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit 1,2 Milliarden Menschen ist China das bevölkerungsreichste Land der Erde und auch geographisch sehr abwechslungsreich. Auf unserer Tour erlebten wir die ganze Bandbreite Chinas: Von der tropischen Insel Hainan, bis in die ungemütliche Mandschurei, an der Grenze zu Sibirien. Einzig das tibetische Hochland mussten wir auslassen. Der schönste Ort war in unseren Augen Sanya, die südlichste Stadt Chinas. Der chice Urlaubsort wird gerne von Frischvermählten für die Flitterwochen angeflogen. Um ins Ausland zu reisen, fehlen ihnen die Papiere. So ist der Ort voll von chinesischen Brautpaaren aus der Oberschicht. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die reine Apokalypse erlebten wir&lt;/span&gt; dagegen im flachen Hinterland um Yancheng. Luft, Land, Leute, alles grau durch massive Umweltverschmutzung. Nicht einmal auf dem Hotelzimmer konnten wir unbeschwert atmen. Die Bewohner dort taten uns aufrichtig leid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fortbewegungsmittel waren recht unterschiedlich: mal im eigens bedruckten Tour-Bus, mal mit der Bahn, mal mit dem neuen Mercedes SL vom Chef (inklusive Chauffeur). Meistens saßen wir jedoch im Flieger, eindeutig die angenehmste Art zu Reisen, wenn nicht gerade &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;der&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Blitz in den Flügel einschlägt&lt;/span&gt;, wie auf der Strecke Beijing-Dalian geschehen. Unterhaltsam war dagegen das Bordprogramm. Selbst auf kurzen 2-h-Flügen animierten die Stewardessen alle Reisenden zu gemeinsamer Am-Platz-Gymnastik. Am Boden konnten wir uns jederzeit frei bewegen – auch wenn wir dazu wenig Zeit hatten. Zum Entsetzen unseres Managements nahmen wir einmal ganz bewusst einen öffentlichen Bus im Großstadt-Dschungel. Schnell waren wir im chinesischen Alltag der Menschen verloren gegangen, den wir ja gerade kennenlernen wollten. Mit etwas Glück und ein paar aufgeschnappten Brocken chinesisch kamen wir auf Umwegen aber wieder ins sichere Hotel zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr gewöhnungsbedürftig ist das Essen in China. Hunde und Katzen bekamen wir zwar nicht vorgesetzt, jedoch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schildkröte, Krabbe, Aal, Schlange, Skorpion&lt;/span&gt; und auch die umstrittene Haifischflossensuppe. Erst nach unserer Rückkehr erfuhren wir aus den Medien, dass derzeit besonders viele Haie ihr Leben lassen müssen für diese bei der asiatischen Oberschicht beliebte und eigentlich nach nichts schmeckende Delikatesse. Der Chinese isst gerne frisch und frisch heißt: mit Kopf. Somit blickt einem oft genug jede mögliche Fleisch- und Fischart vom Teller aus direkt ins Auge. Da wird man schnell zum Vegetarier, was aber ebenfalls einen Pferdefuss hat. Aufgrund der hohen Pestizid-Belastung in der Landwirtschaft, wird offiziell geraten z.B. auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tomaten und Trauben vor dem Verzehr zu schälen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die reine Verzweiflung führt einen immer wieder zum allseits beliebten Mae Dong Lau, wie Mc Donald´s in China genannt wird. Pizza und Sushi erobern sich hingegen erst langsam kleinere Fangemeinden. Das liegt zum einen an der verbreiteten Laktose-Unverträglichkeit, zum anderen an der Japan-Feindlichkeit in China. Schwierig bis unmöglich zu bekommen ist ein guter Kaffee. Dafür wartet der Chinese zu jeder Tages- und Nachtzeit mit einem Kännchen grünen Tees auf. Nur durch Ausprobieren und die darauf folgende Reaktion der Tischnachbarn kann man übrigens die Tee-Schüssel von der Nudelsuppen-Schüssel unterscheiden, wie wir feststellen mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr interessant war auch unsere Abendgestaltung, wenn wir nicht gerade ein Konzert geben mussten. Äußerst populär sind die sogenannten KTVs. Das sind Räumlichkeiten, in denen man in geschlossener Gesellschaft trinken, essen und Karaoke singen kann. Auf diesem Wege lernten wir auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Bruder Jakob“ auf chinesisch zu singen&lt;/span&gt;, was wir bei Gelegenheit auch auf der Bühne zum Besten gaben. Beim Publikum war diese Einlage äußerst beliebt. Oft sang der gesamte Konzertsaal mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wwqULuWvvRw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/wwqULuWvvRw&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5142251928640933313%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-6236263796874767312?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/6236263796874767312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=6236263796874767312' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6236263796874767312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6236263796874767312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2008/03/china-tournee.html' title='CHINA-TOURNEE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_fyi2Bq-I/AAAAAAAABNw/c6-H8-dPtJg/s72-c/China+%2B+Dubai+07+221.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-3563790639809173602</id><published>2007-07-30T21:40:00.001+02:00</published><updated>2009-05-17T18:12:35.373+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Europa'/><title type='text'>ITALIEN-TOURNEE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_j8i2Bq_I/AAAAAAAABN4/Tuen-MJRP3E/s1600-h/Apulien+07-07+105.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_j8i2Bq_I/AAAAAAAABN4/Tuen-MJRP3E/s200/Apulien+07-07+105.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179108725784423410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;BARI - Vom 21. bis 29. Juli 2007 fand wieder das Open-Air-Festival „La Ghironda" in Apulien statt. Bei dieser 11. Auflage waren über 100 der unterschiedlichsten Künstler aus fünf Kontinenten vertreten. Die Pianisten Stephan Weh und Marcel Dorn waren die einzigen Deutschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 4:00 Uhr früh klingelt der Wecker. In drei Stunden geht die Maschine vom bewölkten München nach Bari in Süditalien. Mit gut anderthalb Stunden Flugzeit haben wir die wohl kürzeste Anreise aller Künstler zum neuntägigen Open-Air-Festival "La Ghironda". Am Flughafen holt uns mehr oder weniger pünktlich unsere "accompaniatrice" Carlotta ab. Die adrette Studentin wird die nächsten Tage unser Mädchen für alles sein. Im schicken Minibus, der bereits im "La Ghironda"-Design mit den Tourdaten beklebt ist, geht es ins Hotel nach Monopoli. Ja, diese Stadt heißt wirklich so wie das Brettspiel, hat aber rein gar nichts damit zu tun, wie uns Carlotta versichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Monopoli bildet für alle ausgewählten Künstler zum einen den Ausgangspunkt für sechs sternförmige Fahrten und zugleich den Ort für das dreitägige Finale Grande eines der größten Straßen-Festivals weltweit: "La Ghironda". Es ist benannt nach einer mittelalterlichen Drehleier. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Über 100 Künstler aus fünf Kontinenten&lt;/span&gt; werden auf bis zu 13 Bühnen gleichzeitig das kulturelle Leben von Einheimischen und Touristen bereichern. Die Bandbreite reicht vom argentinischen Puppenspiel, über japanische Jonglage bis zu kenianischer Akrobatik. Wir haben die Ehre als deutsches Showpiano-Duo einer der „Top-Acts“ zu sein. Die Einladung nach Italien haben wir also gerne angenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AUF ITALIENISCHEN FREILUFT-BÜHNEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach mehrstündiger Fahrt, die uns durch den Gesang der mitreisenden zwanzigköpfigen Mariachi-Band aus Mexiko verkürzt wird, hält der eigens angeheuerte Tourbus in Ceglie Messapica, dem ersten Auftrittsort. Dort nehmen wir zunächst unsere Bühne, den gestimmten Konzertflügel und anschließend die Altstadt genauer unter die Lupe. Zweimal an diesem Abend begeistern wir das Publikum mit einer halbstündigen Piano-Show. Carlotta hilft uns bei der Übersetzung der wichtigsten Ansagen. Gegen halb zwei Uhr nachts haben auch die letzten Künstler ihre Show beendet. Alle "La Ghironda"-Beteiligten versammeln sich auf dem Hauptplatz zu einem gemeinsamen Freiluft-Abendessen mit leckeren Antipasti, Pizza und viel Vino rosso. Dieses dauert seine Weile und nach der Heimfahrt wird es über dem Meer bereits wieder hell, als wir endlich todmüde in die Betten fallen. Seit über 24 Stunden sind wir nun schon auf den Beinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wecken lassen wir uns erst zum Mittagessen, das mit einem Nickerchen beschlossen wird, um wieder fit zu sein, wenn nachmittags erneut der Tourbus wartet. In den nächsten drei Tagen spielen wir abends in Trani, Foggia und Otranto, dem östlichsten Ort Italiens. An klaren Tagen kann man von dort Albanien am Horizont mit bloßem Auge erkennen. Unsere jeweilige &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bühne ist immer an ausgesuchten Plätzen der Altstadt&lt;/span&gt; aufgebaut, wie der Kathedrale oder dem Hafen. Zu so einer tollen Atmosphäre spielt man als Pianist natürlich besonders gern. Und unsere vierhändige Piano-Show kommt an. Von Bravo-Rufen lassen wir uns zu so mancher Extra-Zugabe anspornen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den beiden Folgetagen geht es nach Taranto, einer der kriminellsten Städte Italiens überhaupt, wie wir eindringlich gewarnt werden. Und tatsächlich: bereits am ersten Tag wird bei einem Musikerkollegen ein Mischpult geklaut. Am zweiten Tag &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;werden wir Zeuge der Besetzung des Rathauses&lt;/span&gt;, dessen Eingang aber gleichzeitig auch eine "La Ghironda"-Bühne bildet. Man stelle sich also vor: auf dem Rathausbalkon die Hausbesetzer und ihre Transparente, darunter eine brasilianische Band auf der Bühne, direkt davor wiederum zahlreiche Carabinieri samt ihren Einsatzwagen und weiter hinten das belustigte Publikum. Eine kurios anmutende Szene. Laut Carlotta richtete sich der Protest übrigens gegen Lohnkürzungen von 4 Euro auf 1 €/h. Hartz IV lässt grüßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FINALE GRANDE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die letzten drei Final-Tage in Monopoli sind wir recht froh, nicht nur, weil die langen Busfahrten wegfallen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das italienische Fernsehen ist da&lt;/span&gt;, um uns zu interviewen und unsere Show auf der Hauptbühne im Hafen aufzuzeichnen. Es ist die 18. in neun Tagen. Dabei kommt es zu einem sentimentalen Abschied an der Kathedrale. Für unsere letzte Zugabe schalten wir alle Verstärker aus und bitten das Publikum so nah als möglich auf die Bühne. Mit Carlotta in der Mitte spielen wir vierhändig eine ans Herz gehende Unplugged-Zugabe für all die lieben Menschen in Apulien, die uns eine wundervolle Woche voller faszinierender Eindrücke und toller Erlebnisse beschert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser "Monopoli-Spiel" ist vorbei. Jetzt gilt es nur noch über Los zu ziehen. Auf südländische Art &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;feiern Künstler und Staff gemeinsam die ganze Nacht&lt;/span&gt; am Hotelpool, in dem zum Sonnenaufgang alle baden gehen. Klitschnass nehmen wir zum ersten Mal überhaupt das italienische Frühstücksbuffett in Anspruch und gehen anschließend müde, aber glücklich ins Bett. Für uns waren es so erfolgreiche wie interessante neun Tage in Apulien und schweren Herzens sagen wir schließlich "Ciao Italia".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5142255021017386561%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-3563790639809173602?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/3563790639809173602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=3563790639809173602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/3563790639809173602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/3563790639809173602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2008/03/italien-tournee_18.html' title='ITALIEN-TOURNEE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R9_j8i2Bq_I/AAAAAAAABN4/Tuen-MJRP3E/s72-c/Apulien+07-07+105.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-6301805905279774918</id><published>2007-06-27T18:09:00.001+02:00</published><updated>2009-05-17T18:06:59.240+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittlerer Osten'/><title type='text'>DUBAI-AUFTRITT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-KKzrUAohI/AAAAAAAABOs/KHhxwzL5sTo/s1600-h/China+%2B+Dubai+07+182.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-KKzrUAohI/AAAAAAAABOs/KHhxwzL5sTo/s200/China+%2B+Dubai+07+182.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179855141834105362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;DUBAI - Für MAN spielten Pianotainment auf einem Flügel mitten im Schnee der Skihalle Dubai. Sie berichten von ihrem bisher kuriosesten Auftritt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe hätten wir den Flieger nach Dubai verpasst. Da wir am Vortag noch einen Auftritt in Österreich hatten, war es nicht einfach, rechtzeitig zum Münchener Flughafen zu gelangen. Erleichtert ließen wir uns in unsere Sitze fallen und genossen den sechsstündigen Flug. Vom Limousinen-Service wurden wir in die Steinway-Villa Dubai gebracht, wo wir auch die nächsten Tage untergebracht waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort wohnen auch die zahlreichen Ski-Asse Europas, mit denen zusammen wir morgen unseren großen Auftritt haben. Und so lernen wir sie alle kenne: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aksel Svindal, Katie Hölzl, Maria Riesch&lt;/span&gt; und einige andere mehr.  Morgen werden sie gegeneinander in Teams Rennen fahren und während der Liftfahrt werden wir das Publikum mit unserer Piano-Show unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute also soll es soweit sein. Mittags herrschen 45° C. Wir fahren mit den anderen im Dubai-Ski-Club-Bus zum Auftrittsort. Dort bekommen wir erstmal Mütze, Mantel und Handschuhe. Der Steinway-Konzertflügel ist schon perfekt auf der Skipiste platziert und gestimmt. Der Sound- und Lightcheck verläuft ohne Probleme. Soweit funktioniert alles. Zeit für eine kleine Schneeballschlacht. Bei einem heißen Tee wärmen wir uns auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MAN hat wohl in der vergangenen Zeit viel Geschäft in der Golf-Region gemacht, denn heute lässt der Global Player sämtliche wichtige Kunden und Manager aus der Umgebung einfliegen. Als Dankeschön bekommen sie ein Programm der Spitzenklasse geboten. Team blau fährt gegen Team rot. Eine Stimmung herrscht wie sonst nur beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bei -5 ° C gefrieren fast unsere Finger&lt;/span&gt;, aber wir lassen uns nichts anmerken. Wortwörtlich der "coolste" Auftritt, den wir je hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends ist noch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;After-Show am Strand vor dem berühmten Burj-Al-Arab-Hotel&lt;/span&gt;. Dort ist ein riesigs klimatisiertes Party-Zelt aufgebaut, in dem verschiedene Eisskulpturen aufgebaut sind. Am Buffett gibt es alles, was das Herz begehrt. Den Tag beschließt ein beeindruckendes Feuerwerk. Ein wirklich tolles Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem spielen wir tags darauf noch auf der Party für alle MAN-Helfer. In der Steinway-Villa haben wir die Auswahl aus zahlreichen Konzertflügeln. Wir üben viel in den nächsten Tagen und machen eine Art Trainingslager aus unserem Aufenthalt. Außerdem machen Photographen noch professionelle Aufnahmen von uns. Ein Indoor und ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Outdoor-Shooting in der Wüste Dubai&lt;/span&gt; runden unsere Tage in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab. Am letzten Abend werden wir noch zu einem (sündteuren) Cocktail in der exklusiven Bar auf der Spitze des Burj Al Arab Hotels eingeladen. Besser geht´s nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" width="288" height="192" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5142265758435626785%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-6301805905279774918?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/6301805905279774918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=6301805905279774918' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6301805905279774918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/6301805905279774918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2007/06/dubai-auftritt.html' title='DUBAI-AUFTRITT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-KKzrUAohI/AAAAAAAABOs/KHhxwzL5sTo/s72-c/China+%2B+Dubai+07+182.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-2361581431218961702</id><published>2006-06-06T16:05:00.002+02:00</published><updated>2009-10-19T16:14:42.046+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Europa'/><title type='text'>HOLLAND-TOURNEE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0Kb3TsJI/AAAAAAAACEw/kcvyX5pHeeM/s1600-h/holland.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 144px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0Kb3TsJI/AAAAAAAACEw/kcvyX5pHeeM/s200/holland.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5394314176310259858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ausgerechnet Holland. Im Schnitt alle 50 Jahre ist die Fußball-WM in Deutschland. So auch heuer und zum Eröffnungsspiel in meiner Wahlheimatstadt München sind wir in - Holland. Ausgerechnet Holland.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die oranjen Gastgeber meinen es gut mit uns. Es gibt die ersten Heringe der Saison, Spritztouren mit Ferrari und Jeep, einen kleinen Helikopter-Rundflug und als besonderes Geschenk: einen kompletten Holland-Fußball-Fan-Dress für jeden von uns. Im Spaß fragen sie uns, ob wir ihn auch als nette Geste vielleicht auf der Bühne tragen würden ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konzerte in Almelo, Hengelo und Utrecht sind sehr gut besucht, obwohl sich natürlich in diesen Tagen erstmal alles um Fußball dreht. Aber die Holländer sind ein wirklich nettes Völkchen, binden uns ein, kümmern sich um uns. Es tut uns fast ein bißchen leid, als sie dann ausscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;amp;captions=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fpianotainment%2Falbumid%2F5321896192039082833%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" width="288" height="192"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-2361581431218961702?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/2361581431218961702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=2361581431218961702' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2361581431218961702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/2361581431218961702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2009/10/holland-tournee.html' title='HOLLAND-TOURNEE'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/Stx0Kb3TsJI/AAAAAAAACEw/kcvyX5pHeeM/s72-c/holland.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2611042649176689020.post-5232230667630820978</id><published>2006-05-22T07:37:00.001+02:00</published><updated>2009-04-07T12:10:23.485+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mittlerer Osten'/><title type='text'>ABU DHABI-AUFTRITT</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-E0Yy2BrBI/AAAAAAAABOI/GWPQ_770BPs/s1600-h/shanghai+037.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-E0Yy2BrBI/AAAAAAAABOI/GWPQ_770BPs/s200/shanghai+037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179478647022660626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ABU DHABI - Am 22.05.06 wird die neue Dependance des Goethe-Institus in Abu Dhabi feierlich eingeweiht. Die Reden halten Bundesaußenminister Steinmeier und Kulturminister Scheich Nahyan Bin Mubarak. Die Musik kommt von Pianotainment&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;®&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem sechsstündigen Direktflug kommen wir  spätabends in Dubai an. Ein bereits bestellter Taxiservice bringt uns ins ca. 1 h entfernte Abu Dhabi. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate steht trotz ihres immensen Reichtums immer ein wenig im Schatten des kleinen Bruders Dubai. Auch in Abu Dhabi reihen sich Hochhäuser an Hochhäuser und seit neuestem kann die Kapitale auch mit dem luxuriösestem Hotel der Welt aufwarten: Der Emirates Palace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch unser Hotel ist vom Feinsten. Zumindest verlaufe ich mich gleich mal in meinem Einzelzimmer! Wunderschön ist der Blick aus dem 32. Stock auf den beleuchteten Hafen. Schräg gegenüber liegt das Goethe-Institut, wo morgen hoher Besuch erwartet wird. Ein Willkommens-Brief auf dem Bett klärt uns über den Zeitplan der kommenden Tage auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vormittags ist Sound-Check. Das Instrument wird richtig positioniert, der Spot eingestellt. Die Security-Leute checken Notausgänge und durchsuchen das Gebäude nach Bomben. Es herrscht eine recht angespannt-nervöse Stimmung. Für jeden Beteiligten ist es die bisher bedeutendste politisch Veranstaltung. Wir entziehen uns der Atmosphäre und gehen eine Zeit lang an den wunderschönen Sandstrand. Allein die Hitze könnte etwas weniger sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend beginnt mit warten, warten und nochmals warten. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Plausch mit der Presse. Dann endlich kommen die Protagonisten. Scheich Nahyan, die Nummer 2 der VAE und unser Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Und natürlich ein Haufen Bodyguards. Es ist wirklich ein seltsames Gefühl, wenn man Leute, die man nur aus dem Fernsehen kennt nun leibhaftig vor einem stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen musikalischen Einlage unsererseits beginnen die Reden. Jeder darf mal. Nach einer halben Stunde zerschneidet die Polit-Prominenz symbolhaft das Band. Ein Blitzlichtgewitter zieht auf. Damit ist das neue Gemeinschaftsbüro von DAAD, GTZ und dem Goethe-Institut in der Golf-Region eröffnet. Zum Ausmarsch spielen wir noch ein Stück und schon ist der ganze Spuk vorbei. Der Minister eilt zum nächsten Termin. Der anschließende Stehempfang muss ohne ihn stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag müssen wir früh raus. Im Taxi fahren wir zum HCT Abu Dhabi. Im dortigen Auditorium hat die Goethe-Crew ein weiteres Konzert für uns arrangiert. Wieder Light- und Soundcheck. Zum offiziellen Konzertbeginn sitzen gerade mal acht Leute im Saal. Nur die Organisatorin lehnt völlig ruhig in ihrem Sessel und macht uns Zeichen, noch etwas zu warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich: Nach ein paar Minuten füllt sich der Saal bis auf den letzten Platz mit Einheimischen. Es müssen sogar zusätzliche Stühle aufgestellt werden, was den Konzertbeginn etwas verzögert. Kurios dabei ist: Von der Bühne aus links sitzen die arabischen Männer und rechts die Frauen. Nur ein paar versprengte Deutsche sitzen wieder mal wo sie wollen. Ein Herr vom HCT weist uns noch an, den Damen nicht in die Augen zu schauen. Wie würde ein arabisches Publikum auf unsere Show reagieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es läuft super. Die Leute, gleich welchen Geschlechts, sind begeistert. Auch die Moderation in Englisch klappt hervorragend. Der Direktor des Hauses ist ganz angetan. Noch nie hätte ein Pulikum so aufmerksam zugehört. Natürlich dürfen die obligatorischen Blumen für die Künstler nicht fehlen. Außerdem bekommen wir noch jeder ein schönes Bild geschenkt. Anschließend geht´s zum vornehmen Lunch ins Drehrestaurant auf dem Dach des Royal Meridien. Der Generalsekretär des Goethe-Instituts Dr. Hans-Georg Knopp lädt ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags klappern wir noch auf eigene Faust die Abu Dhabi Shopping Mall ab. Am Abend treffen wir uns alle und nehmen unser Dinner auf einem Boot ein, das an der Corniche auf und ab fährt. So hat man einen wunderbaren Blick aufs nächtliche Abu Dhabi vom Wasser aus. Und arabisches Essen lieben wir beide sowieso. Der perfekte Abend also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon wieder früh aufstehen. Frau Kirsten Steltzer, die Gattin des deutschen Botschafters,  holt uns ab. Ihr hatten wir gestern spontan versprochen auch für die Schüler und Lehrer der örtlichen Deutschen Schule ein Konzert zu geben. In der Turnhalle erwartet uns also eine improvisierte Bühne. Das Instrument könnte besser sein, aber wir halten unser Versprechen. Die Kinder sind begeistert. Nach der Show müssen wir noch Dutzende Autogrammwünsche erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag besichtigen wir den Emirates Palace, das Aushängeschild von Abu Dhabi. Dieses Hotel ist wirklich Luxus pur. Auch ein paar Konzertflügel konnten wir in den Sälen entdecken. Am nahegelegenen Strand lassen wir es uns noch mal gutgehen, bevor wir uns im Hotel frischmachen. Heute Abend gibt der Botschafter einen Empfang in seiner privaten Villa und wir sind Ehrengäste. Wir fallen schon ein wenig auf unter all der Polit-Prominenz, aber das darf man ja auch als Künstler. Nach einer kleinen Einlage am hauseigenen Flügel haben uns sowieso alle ins Herz geschlossen. Ein bißchen haben wir noch Zeit für Networking, dann geht auch schon das Taxi zum Flughafen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2611042649176689020-5232230667630820978?l=pianotainment.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pianotainment.blogspot.com/feeds/5232230667630820978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2611042649176689020&amp;postID=5232230667630820978' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5232230667630820978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2611042649176689020/posts/default/5232230667630820978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pianotainment.blogspot.com/2006/06/abu-dhabi-auftritt.html' title='ABU DHABI-AUFTRITT'/><author><name>Pianotainment</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://1.bp.blogspot.com/_RT6pzMg0-6A/StyoEVudMfI/AAAAAAAACHU/QHi65K6KHAc/S220/freisteller+Kopie.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_RT6pzMg0-6A/R-E0Yy2BrBI/AAAAAAAABOI/GWPQ_770BPs/s72-c/shanghai+037.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
